Brand in der ancora Marina - Woche 4 - Reinigungsarbeiten gehen voran

12. Dezember 2014

Der Traum von weißen Weihnachten wird wohl auch in diesem Jahr nicht erfüllt werden. Ob das ein Grund ist, die Schiffe jetzt mit Trockeneis zu strahlen? Nein, sicher nicht. Aber dazu später mehr.

Während Halle 1 fast verschwunden ist, wurde nun auch Halle 2 geräumt um diese innen zu reinigen und div. kleinere Reparaturen auszuführen. Ungehindert dessen laufen die Reinigungsarbeiten an den Yachten weiter und manch eine Yacht erweckt dann den Eindruck, als habe sie eine frische Messe-Politur hinter sich.

Seit heute kommt bei den mit Teer verschmutzten Yachten ein weiteres Verfahren zum Einsatz. Die Firma Yachtservice Wedel ist mit einem Trockeneisstrahler vor Ort. Den Vorteil des Verfahrens erklärt Wikipedia wie folgt:
„Zum Reinigen werden die Trockeneispartikel mit Luft beschleunigt und treffen mit Schallgeschwindigkeit auf das zu reinigende Material. Dadurch wird die zu entfernende Schicht lokal unterkühlt und versprödet. Nachfolgende Trockeneispartikel dringen in die Sprödrisse ein und sublimieren beim Auftreffen schlagartig. Das Kohlenstoffdioxid wird gasförmig und vergrößert dabei sein Volumen um etwa das 700 bis 1000fache. Dabei sprengt es den Schmutz von der Oberfläche ab. Die Vorteile dieses minimal-abrasiven und nicht korrosiven Verfahrens liegen in der geringen Schädigung des zu reinigenden Materials sowie in der Tatsache, dass nach der Bearbeitung kein Reinigungsmedium zur Entsorgung zurückbleibt“

Echt Cool und vor allem sehr schonend - wie Kai Haasler vom Sachverständigenbüro Marine Claims Service feststellt.

Im folgenden Video erklärt er was dann in der Folge zu tun ist.