Stürmisches Neues Jahr

Als die Anwohner des Yachthafens Cap d’Ail an der französischen Cote d’Azur am Neujahrsmorgen 2010 mit leichten Nachwehen der Silvesternacht aus ihren Fenstern schauten, wollten sie kaum ihren Augen trauen.

Ein Orkan vor der Küste hatte in der Nacht für ordentlich Wirbel in der Hafenanlage gesorgt. Die sich auf See aufgetürmten Wellenberge hatten die Hafenschutzanlage einfach überspült und für erhebliche Schäden gesorgt. Allein von Pantaenius waren 32 Schiffe betroffen, hauptsächlich große Motoryachten.  Die Boote schlugen an die Pier, rissen sich teilweise los oder kollidierten mit Nebenliegern.

Umgehend schickte Pantaenius zwei eigene Sachverständige von seiner Niederlassung in Monaco in das nahe Cap d’Ail. Außerdem wurde ein weiterer externer Schadenexperte hinzugezogen, um die Masse an Schäden aufzunehmen und erste Maßnahmen einzuleiten. Letztendlich wurde eine Schadenhöhe von 500.000 Euro festgestellt. Im Verhältnis zur Menge der betroffenen Schiffe ist das zwar nicht sonderlich viel. Aber ein derartiger Kumulschaden mit so vielen Yachten bringt immer schlagartig sehr viel Arbeit mit sich. Entsprechend hatten die Pantaenius-Mitarbeiter alle Hände voll zu tun, um für seine Kunden eine schnelle Schadenregulierung sicherzustellen.