Richtig Kranen: Vom Winterlager ins Wasser

Wer sein Boot nicht im Wasser überwintern lassen will, muss zwangsläufig an den Kran. Der Kernpunkt dabei ist die Beschaffenheit der Gurte. Wohl selbstverständlich ist es, sich nach der Bruchlast der Gurte zu erkundigen und zu kontrollieren, ob sie in einem guten Zustand sind. Schäden können aber auch zu kurze Gurte anrichten. Ein langer Gurt schnürt das Boot wesentlich weniger ein als ein kurzer. Dies ist besonders dann von Bedeutung, wenn das Boot vorspringende Scheuerleisten oder eine Fußreling hat. Sind die Gurte zu kurz, empfiehlt sich eine Traverse.

Mobilkran vergaß in der Hektik die Stützen zu justieren.Wer seine Yacht zum ersten Mal krant, wird zudem über die richtige Position der Gurte nachdenken müssen. Hier können oftmals die Hersteller oder aber Eigner gleicher Boote weiterhelfen und die Frage nach der optimalen Position beantworten.

Ein Tipp fürs nächste Kranen: Machen Sie ein Bild von der Yacht, wie sie in den Gurten hängt, dann müssen Sie zum Saisonbeginn nicht lange überlegen. Darüber hinaus kann es hilfreich sein, die Gurtpositionen mit ein paar Klebestreifen zu kennzeichnen. In jedem Fall sollte man Geber vor dem Kranen herausnehmen und durch Blindpfropfen ersetzen.

Normalerweise liegt eine aufgebockte Yacht an fünf Punkten auf: An den vier Pratzen des Bocks und auf dem Kiel. Ist jedoch der Druck auf die Pratzen zu groß, kann es zu Beulen im Rumpf kommen. Probleme gibt es aber auch, wenn die Yacht zu sehr auf dem Kiel steht und dieser langsam den Rumpf einbeult. Solche Schäden lassen sich vermeiden, wenn man von Zeit zu Zeit kontrolliert, ob die Linien im Kielbereich oder im Bereich des Rumpfes noch fluchten.

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