Rettungsfallschirm für den Skipper

Wussten Sie, dass Sie mit Ihrem gesamten Privatvermögen haften, wenn Sie als Schiffsführer  schuldhaft Sach- und Personenschäden verursachen? „Kein Problem, dafür habe ich ja eine Haftpflichtversicherung.“ Weit gefehlt!

Schäden die durch das Führen von Yachten verursacht werden, sind grundsätzlich nicht über die allgemeine Privathaftpflicht abgedeckt. „Aber deshalb habe ich ja die Yacht-Haftpflichtversicherung.“ Richtig, aber was ist mit Skippern, die gar kein eigenes Schiff haben und trotzdem regelmäßig ein Schiff führen?

Der Yachtversicherungsspezialist Pantaenius hat dafür eine neue Skipper-Haftpflichtdeckung entwickelt, die das ganze Jahr über Schutz bei Schäden bietet, die beim Gebrauch einer fremden Yacht entstehen. Sie wird wirksam, wenn die yachteigene Haftpflicht nicht greift. Der jährliche Versicherungsschutz gilt weltweit und schließt neben dem Skipper auch die Crew mit ein. Sie ist sowohl für Privatpersonen, als auch für gewerblich tätige Schiffsführer konzipiert.

Fall 1: Ein Segler ist als Ausbildungs- und Überführungsskipper tätig. Während der Überführung einer Yacht von Bremerhaven nach England geraten Schiff und Mannschaft in einen Sturm. Bei einer Patenthalse geht ein Crewmitglied über Bord und ertrinkt. Der Verstorbene hinterlässt Frau und drei Kinder, die hohe Schadenersatzansprüche an den Skipper stellen. Da in Deutschland, anders als in anderen EU-Staaten wie beispielsweise Italien, eine Yacht-Haftpflichtversicherung nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, hat der Eigner des Schiffes darauf verzichtet, um Geld zu sparen. Der Verursacher muss in diesem Fall in vollem Umfang für die Schadenersatzansprüche der Hinterbliebenen eintreten. Selbst, wenn der Eigner über eine yachteigene Haftpflichtversicherung verfügt hätte, heißt das nicht, dass der Skipper aus der Verantwortung ist. Die Praxis zeigt, dass Eigner immer wieder versäumen, die Prämie zu zahlen, sodass der Versicherungsschutz erlischt. Oder die Deckungssumme ist zu gering, um den Schaden vollständig abzudecken. Die private Skipper-Haftpflichtversicherung gibt hier Sicherheit.

Fall 2: Ein Segler chartert mehrmals im Jahr in seinem Lieblingsrevier in Griechenland. Nach einem fröhlichen Abend auf Kreta schläft der Skipper an Bord mit Zigarette ein und verursacht einen erheblichen Brandschaden am Schiff. Die Yacht-Kaskoversicherung des griechischen Vercharterers lehnt die Regulierung wegen grober Fahrlässigkeit ab. Die Yacht-Haftpflichtversicherung der Yacht selbst springt nicht ein, da es sich um einen Schaden am eigenen Boot handelt. Also wird der Schiffsführer in die Pflicht genommen, der hoffentlich über eine Skipper-Haftpflichtversicherung verfügt.

 

Die Skipper-Haftpflichtversicherung von Pantaenius bietet Schutz vor:

  • Schäden, die beim Gebrauch einer fremden Yacht entstehen
  • Schäden, die durch die Nutzung von Beibooten oder anderen Wassersportgeräten entstehen
  • Kosten zur Abwehr unberechtigter Ansprüche
  • Gewässerschäden
  • Kosten bei einer Arrestierung der Yacht bis 100.000 Euro
  • Ersatzansprüche durch den Verlust von Nachfolgevercharterungen bis 20.000 Euro
  • Schäden durch grobe Fahrlässigkeit an der vom Skipper geführten Yacht