Am 28. Mai 2012 war es wieder soweit. Im Anschluss an die Nordseewoche fiel am Pfingstmontag vor Helgoland der Startschuss zur Pantaenius Rund Skagen Regatta, der einzigen Hochseeregatta in Deutschland. Mit an Bord war Yellowbrick, ein satellitenbasiertes Tracking-System, das sich schon bei vielen bekannten Regatten bewährt hat.

Am 28. Mai 2012 war es wieder soweit. Im Anschluss an die Nordseewoche fiel am Pfingstmontag vor Helgoland der Startschuss zur Pantaenius Rund Skagen Regatta, der einzigen Hochseeregatta in Deutschland. Mit an Bord war Yellowbrick, ein satellitenbasiertes Tracking-System, das sich schon bei vielen bekannten Regatten bewährt hat.

Fast 70 Yachten waren am Start, und jedes der Schiffe wurde mit einem Race-Tracker von Yellowbrick ausgestattet, sodass Teilnehmer, Regattaleitung, Angehörige und Freunde den Verlauf des Rennens live im Internet verfolgen konnten. User benötigten auf ihrem Computer lediglich Adobe Flash, um der Flotte folgen zu können. Positionsdaten, Yachtnamen, Schiffsinformationen, Crew-Details, Kurs- und Routeninformationen, Wegepunkte und vieles mehr standen über den Race-Tracker zur Verfügung.

Satellitentechnik schlägt Mobilfunk

Neu dabei war, dass es sich erstmals um ein satellitengestütztes Tracking-System handelte. „In den vergangenen Jahren basierte die Technik auf GSM, also Mobilfunkkommunikation“, erklärt Daniel Baum, Geschäftsführer von Pantaenius, dem Namensgeber und Hauptsponsor der traditionsreichen Langstreckenregatta. Daniel nimmt zusammen mit seinem Vater und der Familienyacht „Elan“ seit Jahren an dem Rennen teil.

Mit Yellowbrick hat Pantaenius ein System ins Boot geholt, das sich schon bei vielen bekannten Hochseerennen bewährt hat, beispielsweise dem Sydney Hobart Race oder dem Global Ocean Race. Baum: „Das neue System ist brillant. Stündlich wurden die Positionen stabil und zuverlässig aktualisiert, und die Darstellung war großartig.“ Über ein Leadboard konnte außerdem abgerufen werden, welche Yacht in Führung liegt und wie sich die Flotte dahinter positioniert hat. Zusätzlich wurden aktuelle Wetterdaten zur Verfügung gestellt, die vor allem für die Teilnehmer mit Internetverbindung hilfreich waren. Besonders beliebt waren die Live-Nachrichten der Crews von Bord, die über das Tracking-System gepostet wurden und dem User das Gefühl gaben, beim Geschehen förmlich mittendrin zu sein.

30.000 Zugriffe auf www.pantaenius.de/tracking

„Das Yellowbrick-System war ein voller Erfolg. Während des Rennens hatten wir 30.000 Zugriffe auf unserer Seite www.pantaenius.de/tracking“, so Daniel Baum. „Bei Pantaenius Rund Skagen 2014 werden wir mit Sicherheit wieder auf dieses System zurückgreifen.“ An Bord der „Elan“ wurde die Qualität von Yellowbrick eindeutig klar, als Tochter Anna Baum von zu Hause aus ihren Vater Harald an Bord anrief - zu dem Zeitpunkt war die „Elan“ irgendwo in der Tannisbugt - und fragte: „Warum bist Du denn jetzt so hart angeluvt?“ In diesem Moment zeigte sich, wie präzise das System arbeitet. „Wir befanden uns im Luvkampf“, erklärte Harald Baum die Situation.

Pantaenius sieht in dem Yellowbrick-Tracker auch die Chance, das Rennen vor allem international noch bekannter zu machen. Mittelfristig sollen die Teilnehmerzahlen auf bis zu 150 Yachten erhöht werden. „Bisher nehmen fast ausschließlich deutsche Crews an Pantaenius Rund Skagen teil. Wir wollen dieses Rennen aber auch für Skandinavier, Engländer und Niederländer interessanter machen.“ Ein ehrgeiziges Ziel, für das sich der Aufwand lohnt.

 
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