Vielen wird es noch gut in Erinnerung sein. Ende Oktober 2013 hat Orkan Christian in Deutschland und ganz Nordeuropa für ordentlich Wirbel gesorgt, auch bei Pantaenius.

Vielen wird es noch gut in Erinnerung sein. Ende Oktober 2013 hat Orkan Christian in Deutschland und ganz Nordeuropa für ordentlich Wirbel gesorgt, auch bei Pantaenius.

Hierzulande wurden Windgeschwindigkeiten bis über 160 km/h erreicht, auf den Nordseeinseln sogar bis 190 km/h. Über 273 Schadenmeldungen gingen in den darauffolgenden Tagen bei Pantaenius ein, ein Großteil davon bei unserer dänischen Niederlassung in Skive, wo über 60 Prozent der Schäden zu verzeichnen waren. Der Rest verteilte sich hauptsächlich auf die deutsche Ostseeküste sowie einige wenige Schäden in Großbritannien und Schweden.

Gesamtschadenvolumen 1,8 Millionen Euro

Damit war Orkan Christian 2013 in Bezug auf die Schadenanzahl das größte kumulierte Schadenereignis für Pantaenius. Das Gesamtschadenvolumen ist im Vergleich dazu mit zusammen 1,8 Millionen Euro noch relativ gering.     
Da viele Yachten zu dieser Jahreszeit bereits aus dem Wasser gekrant waren, wurden hauptsächlich Schiffe im Freilager beschädigt. Persenninge und Sprayhoods sind weggeflogen und zerrissen, Trailer und Cradles fielen um, umstürzende Bäume sind auf Yachten gefallen.

Im Passathafen in Travemünde ist beispielsweise eine Pappel umgeknickt und hat gleich acht Yacht unter sich begraben. In einem anderen Fall gab es einen regelrechten Dominoeffekt: Nachdem ein aufgebocktes Schiff durch eine Böe umgestoßen wurde, riss es drei danebenstehende Yachten mit. Es kam auch zu einigen Totalschäden: Zwei Yachten sind in Dänemark leckgeschlagen und gesunken. Andere Boote müssen eventuell als wirtschaftlicher Totalschaden deklariert werden.

Rund 30 Sachverständige im Einsatz

Insgesamt hatte unsere Schadenabteilung rund 30 Sachverständige im Einsatz, die die Beschädigungen in den Marinas der Nord- und Ostsee systematisch aufgenommen haben. Holger Flindt, Leiter der Pantaenius-Schadenabteilung, geht davon aus, dass die Abwicklung des Kumulschadens noch mindestens bis zum Saisonstart 2014 andauern wird, da die Werft- und Reparaturkapazitäten aufgrund der Jahreszeit mehr als ausgelastet sind.     

Übrigens, die Bearbeitung der Schäden aus dem Sturm Xaver läuft bei uns ebenfalls auf Hochtouren. Bis heute sind 57 Meldungen in unserer Schadenabteilung eingegangen. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Sehen Sie einige Eindrücke von Sturm Christian in der Fotogalerie

 
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