Brandrückstände sind Sondermüll

Verkohlte Planken, verformte Bleikiele, geschmolzene Kunststoffrümpfe. Hat ein Feuer auf einem Schiff oder in einer Winterhalle gewütet, dann bleibt meist ein trauriger Anblick zurück – und eine Menge Sondermüll.

Denn die Rückstände müssen fachgerecht entsorgt werden. GFK, Metall und Holz bedürfen grundsätzlich zwar keiner Sonderbehandlung, aber nach einem Brand können die Rückstände gefährliche Giftstoffe wie Dioxine, Furane, Schwefel- oder Salzsäure freisetzen.

Wie genau die Brandreste entsorgt werden müssen, ist von Land zu Land, selbst von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Die Organisation der Entsorgung muss der Schiffseigner beziehungsweise der Betreiber der Winterhalle, in der die Schiffe eingelagert waren, organisieren. Gut, wer bei Pantaenius versichert ist, denn in der Regel leitet die hausinterne Schadenabteilung die Entsorgung für ihre Kunden ein.

Zumeist sind die Experten von Pantaenius sowieso als Erste vor Ort. Sie sind es daher gewohnt, die gesamte Entsorgung und Bergung zu organisieren, auch wenn nicht nur Schiffe der eigenen Kunden betroffen sind. Von den meisten beteiligten Versicherern wird diese Unterstützung auch dankbar angenommen, denn es erfordert viel Erfahrung und Spezialkenntnisse die Schadenabwicklung im Brandfall durchzuführen.  Teilweise kann die Beseitigung des Sondermülls recht aufwendig und teuer sein, denn zuerst müssen die Reststoffe durch den Entsorger getrennt werden.  Daher sollten Eigner unbedingt darauf achten, dass diese Kosten durch ihre Versicherung gedeckt sind.

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