Update zum Brand im Winterlager der Marina Lanke: Mehr als 50 Boote, hauptsächlich Motoryachten, endeten als Totalschaden, viele weitere sind durch Hitze, Ruß und Rauch beschädigt.

Am 27. März haben wir in einer Eilmeldung über einen Großbrand im Winterlager der Marina Lanke in Berlin-Spandau berichtet. Mittlerweile steht fest: Mehr als 50 Boote, hauptsächlich Motoryachten, endeten als Totalschaden, viele weitere sind durch Hitze, Ruß und Rauch beschädigt. Allein 21 Schiffe, die mit einem Wert von 2,8 Millionen Euro bei Pantaenius versicherte sind, wurden schwer beschädigt oder zerstört.

Unsere Schadenabteilung hat noch am selben Tag einen Sachverständigen vor Ort geschickt, um Erstmaßnahmen einzuleiten, die Schäden aufzunehmen und die Entsorgung der Brandrückstände  für unsere Kunden zu organisieren. Auch zahlreiche Eigner hatten sich in der Marina eingefunden und waren von der Zerstörung schockiert. Denn viele hatten bereits Pläne für die anstehende Segelsaison und sahen nun ihr Kleinod in Flammen aufgehen.

Auch wenn es den ideellen Verlust der Yachtbesitzer nur bedingt mildern kann, war es uns ein besonderes Anliegen, die Schäden möglichst schnell zu regulieren. Sämtliche Totalschäden wurden schon vier Wochen nach dem Brand durch uns abgewickelt. Trotz laufender Ermittlungen sind die Schadensummen bereits an die Versicherungsnehmer ausgezahlt worden. Die Regulierung erfolgte unter Rückforderungsvorbehalt: Das war notwendig, weil es Hinweise auf Brandstiftung gibt. Die Brandermittler des Landeskriminalamtes Berlin untersuchen den Fall.

Das Feuer in einem der größten Yachthäfen in Berlin-Brandenburg löste am frühen Morgen des 27. März einen Großeinsatz der Berliner Feuerwehr aus. 150 Einsatzkräfte, Löschfahrzeuge, Leiterwagen, ein Löschboot und Rettungswagen wurden in die Spandauer Marina an der Unterhavel geschickt. Hier stand die 3000 Quadratmeter große Bootshalle bereits lichterloh in Flammen, die auf weitere Gebäude und außenstehende Yachten überzugreifen drohten.

Die Löscharbeiten gestalteten sich als schwierig, da bereits ein Teil des Hallendachs eingestürzt war. Zudem hatte sich eine Gasleitung entzündet, und aufgrund der starken Hitzeentwicklung explodierten immer wieder Propangasflaschen, die sich auf den Booten befanden. Zum Glück wurde niemand verletzt. Erst nach mehreren Stunden konnte die Feuerwehr den Brand löschen.

Es wurden von den Inhabern Sofortmaßnahmen eingeleitet um den reibungslosen Betrieb der Marina sicherzustellen. Die Abrissmaßnahmen der zerstörten Halle sind bald abgeschlossen.

Sehen Sie einige Aufnahmen der Folgen des Brandes in unserer Fotostrecke.

 
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