Bereits wenige Wochen nach dem Start entwickelt sich ein ungewöhnlicher Spendenwettbewerb der Seenotretter für einen neuen Seenotkreuzer zum Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Sylt und Hamburg: Unter dem Titel „Reetdach gegen Reeperbahn!“ ruft die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) alle Einwohner, aber auch alle Liebhaber der nordfriesischen Insel und der Hansestadt an der Elbe dazu auf, sich an der Finanzierung zu beteiligen.

Presseinformation

Schon über 100.000 Euro für neues Spezialschiff der Seenotretter

Sylt gegen Hamburg: Insel führt hauchdünn im Spendenwettbewerb für neuen Seenotkreuzer

(Bremen, April 2013) Bereits wenige Wochen nach dem Start entwickelt sich ein ungewöhnlicher Spendenwettbewerb der Seenotretter für einen neuen Seenotkreuzer zum Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Sylt und Hamburg: Unter dem Titel „Reetdach gegen Reeperbahn!“ ruft die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) alle Einwohner, aber auch alle Liebhaber der nordfriesischen Insel und der Hansestadt an der Elbe dazu auf, sich an der Finanzierung zu beteiligen. Das moderne Spezialschiff ist für die Station List auf Sylt vorgesehen. Bereits über 100.000 Euro sind zusammengekommen. Sylt führt aktuell knapp vor Hamburg (rund 55.000 Euro und rund 51.000 Euro).

Die Seenotretter freuen sich über die außerordentlich positive Resonanz und danken allen Spendern herzlich. Zu den Unterstützern zählt auch der ehrenamtliche DGzRS-„Bootschafter“ Yared Dibaba: „Diese Aktion ist ganz nach meinem Geschmack. Als Hamburger habe ich natürlich einen klaren Favoriten, aber auch auf Sylt bin ich gern. Vielen Menschen geht es vielleicht ganz ähnlich. Deshalb bin ich sehr gespannt, wie das Rennen ausgeht“, sagt der bekannte Hörfunk- und Fernsehmoderator. Der Spenden-Endstand im Herbst wird entscheiden, ob das neue Schiff einen Namen mit Bezug zu Sylt oder zu Hamburg erhält. Bis zur Taufe Ende 2013 will die ausschließlich durch freiwillige Zuwendungen finanzierte DGzRS auf diese Weise mindestens 1,8 Millionen Euro für das insgesamt gut fünf Millionen Euro teure Spezialschiff sammeln.

Aktionswebsite: www.reetdach-gegen-reeperbahn.de
Auf der Aktionswebsite www.reetdach-gegen-reeperbahn.de lassen sich alle Infos über die Aktion und der aktuelle Spendenstand abrufen. Liegt der persönliche Favorit gerade hinten, ist vielleicht die eigene Spende ausschlaggebend dafür, um „das Ruder herumzureißen“. Am einfachsten geht das online über den „Spendenlotsen“ unter Angabe von „Aktion Sylt“ oder „Aktion Hamburg“, aber auch per herkömmlicher Überweisung auf das Spendenkonto 107 2016 bei der Sparkasse Bremen, BLZ 290 501 01. Besonders schnell ist die Hilfe per SMS mit dem Wort „Sylt“ oder „Hamburg“ an die Nummer 8 11 90 möglich. Auf diesem Weg werden fünf Euro über die reguläre Handyrechnung abgerechnet. Live werden die Seenotretter vom 9. bis 12. Mai auf dem Hamburger Hafengeburtstag für den Spendenwettbewerb werben. Der Seenotkreuzer BERLIN/Station Laboe ist zu besichtigen und demonstriert vor den Landungsbrücken gemeinsam mit den Rettungsfliegern der Deutschen Marine seine Leistungsfähigkeit. Am „Tag der Seenotretter“ (28. Juli) haben Urlauber, Tagesgäste und Küstenbewohner auf vielen DGzRS-Stationen die Möglichkeit, sich von der Einsatzbereitschaft der Seenotretter selbst zu überzeugen. Näheres zu Vorführungen und Schiffbesichtigungen steht rechtzeitig unter www.seenotretter.de/termine.

Der Seenotkreuzer und die Seenotretter
Angesichts der Gefahren im Einsatz benötigen die Seenotretter stets moderne, zuverlässige und sichere Schiffe. Der neue Seenotkreuzer ist das vierte Schiff der 20-Meter-Klasse der DGzRS. Er entsteht unter der internen Bezeichnung SK 34 auf der Fassmer-Werft an der Unterweser. Wie alle Schiffe der DGzRS wird er vollständig aus Aluminium gebaut und als Selbstaufrichter konstruiert. Trotz aller Technik: Im Mittelpunkt stehen nach wie vor die Seenotretter selbst. 180 fest angestellte und rund 800 freiwillige Besatzungsmitglieder sind mit 60 Rettungseinheiten der DGzRS an Nord- und Ostseeküste jederzeit und bei jedem Wetter einsatzbereit. Oft fahren sie gerade dann raus, wenn andere Schiffe Schutz im Hafen suchen – mehr als 2.000 Mal im Jahr. Die SEENOTLEITUNG BREMEN (MRCC = Maritime Rescue Co-ordination Centre) der DGzRS koordiniert zentral alle Einsätze. Seit Gründung der DGzRS im Jahr 1865 verdanken mehr als 80.000 Schiffbrüchige den Seenotrettern schnelle Hilfe. Nach wie vor wird die gesamte Arbeit der DGzRS ausschließlich durch freiwillige Zuwendungen finanziert. 85 Cent jedes gespendeten Euros gehen direkt in den Rettungsdienst. Schirmherr der Seenotretter ist der Bundespräsident. Zahlreiche Prominente engagieren sich als ehrenamtliche „Bootschafter“, darunter Schauspieler Jan Fedder, Fernsehkoch Tim Mälzer, Moderatorin Bettina Tietjen und aktuell ihr Kollege Yared Dibaba.


Veröffentlichung honorarfrei bei Berichterstattung über die Seenotretter und Angabe des Copyrighthinweises „Foto: DGzRS“


Pressekontakte

Ansprechpartner für den Spendenwettbewerb             
Oliver Windhorst                                                                  
John Warning Corporate Communications GmbH             
Telefon: +49 (0) 40/ 533 088 72                                          
E-Mail: o.windhorst@johnwarning.de                                  
www.johnwarning.de                                                            


Ansprechpartner bei der DGzRS
Christian Stipeldey
DGzRS, Die Seenotretter
Telefon: +49 (0) 421 / 53 707 620
E-Mail: stipeldey@seenotretter.de
www.seenotretter.de

 
Aktuelles
Archiv
    Messe & Events
      Nordseewoche
        Rund Skagen
          WSP Gravuraktion
            Pressespiegel
              Drei Gründe